Verändertes Lesen durch die Digitalisierung: Einblicke in die multidisziplinäre Forschung

Unter dem Akronym E-READ (Evolution of Reading in the Age of Digitisation) diskutieren seit Ende 2014 Forscher aus mehr als dreißig Ländern multidisziplinär die Veränderungen des Lesens durch die Digitalisierung. Nach vier Jahren läuft die Förderphase durch die European Cooperation in Science and Technology (Cost) nun aus. Zur abschließenden Konferenz in Stavanger zählt E-READ etwa 180 Mitglieder. Hier ein Einblick in die Ergebnisse:

„Die eigentlich wichtige Frage lautet nicht, ob digitales oder herkömmliches Lessen „besser“ ist, sondern welche Verarbeitungsarten beide jeweils am besten bereitstellen und wie diese Verarbeitungsarten sich am besten für optimales Lesen und Lernen nutzen lassen. Anders gesagt: Wir müssen über die Möglichkeiten, Probleme und Vorzüge der verschiedenen Formate nachdenken – und sie auch explizit vermitteln“ (Paul van den Broek)

Diese und weitere Aspekte werden dargestellt und diskutiert in folgendem Beitrag. Sehr lesenswert!

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/interview-acht-leseforscher-zur-digitalisierung-15833105-p3.html

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Digitales kontra analoges Lesen? Ein Interview zur neueren Leseforschung

Aktuell zum Thema (Mai 2019): https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/schnelles-lesen-langsames-lesen-von-maryanne-wolf-16149011.html

Aktuell zum Thema: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/interview-acht-leseforscher-zur-digitalisierung-15833105-p3.html

Stellt die Digitalisierung das Lesen auf den Kopf? Um diese und andere Fragen geht es in einem Interview mit Adriaan van der Weel auf der Basis von aktuellen Erkenntnissen aus der Leseforschung. Seine Einschätzung: Es lässt sich hier nicht generell von besser oder schlechter sprechen – wohl aber von relevanten Unterschieden, nach denen die eine wie die andere Leseform bei verschiedene Menschen und Inhalte mal so und mal so wirkt und dabei für beide Formen Vor- und Nachteile in der jeweiligen Situation erfahrbar werden können. Also: Besondere Grenzen und Chancen machen sich bei beiden Leseformen bemerkbar. Menschen werden also lernen, das für sich auszuprobieren und mit den persönlichen Erfahrungen individuell umzugehen.

Ein Plädoyer für eine gut bemessene Vielfalt an digitalen wie gedruckten Medien in Bibliotheken?

Das Interview zum Nachlesen: http://www.deutschlandfunkkultur.de/digitales-kontra-analoges-lesen-stellt-die-digitalisierung.1270.de.html?dram:article_id=39424

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Positionspapier der Stiftung Lesen zum Digitalen Lesen

Das aktuelle Positionspapier der Stiftung Lesen zum digitalen Lesen, das Bibliotheken als Orientierungshilfe oder kritische Diskussionsgrundlage dienen kann, steht hier zum Download bereit: https://www.stiftunglesen.de/download.php?type=documentpdf&id=1314

 

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