#Wildwuchsgeschichten: Figuren und Geschichten aus dem „Fairen Geschichtenbüdel“

Foto: Susanne Brandt

Bei vielen Fortbildungen zu www.nachhaltig-erzaehlen.de  im letzten Jahr ging es um die Frage, wie sich kulturelle und eine an Nachhaltigkeit orientierte Bildung im Elementar- und Primarbereich spielerisch verbinden lassen – mit Bilderbüchern, Geschichten und Methoden, die vor allem die Wahrnehmung und die Gestaltungskompetenz fördern. Manchmal kommt das Kamishibai dabei zum Einsatz, manchmal ein Bilderbuch oder eine frei erzählte Geschichte. Bei einem integrierten Ansatz von Sprachförderung und Bildung für nachhaltige Entwicklung geht es darum, Themen, Methoden und Materialien sinnvoll miteinander zu kombinieren und so in den Alltag einzubinden, dass sich für die Kinder daraus immer wieder neue Erfahrungs- und Mitgestaltungsideen ergeben können – im Hause wie im Freien.

Als ein neues kreatives Praxis-Element für www.nachhaltig-erzaehlen.de  ist aus den Erfahrungen der vergangenen Seminare und Vorlesestunden wie zur Erweiterung der weiterhin geplanten Seminare für 2020 das Konzept der “Fairen Geschichtenbüdel” neu entstanden. Und wie immer zu Beginn einer neuen Idee: Zunächst wird eine ganze Weile experimentiert und erprobt. Die Erfahrungen, die dabei in den letzten Monaten gesammelt werden konnten, lassen sich nun zunächst mit folgendem Kurz-Konzept und vier exemplarischen Prototypen zusammenfassen – weiterhin offen für neue Erfahrungen und Ergänzungen:

  • “Faire Geschichtenbüdel” – was steckt dahinter & was ist drin?

Ideengeber waren in der Anfangsphase die bereits in vielen Kitas und manchen Büchereien vertrauten “Geschichtensäckchen” (für die es wiederum Vorbilder in Schweden gibt). Während diese jedoch oft kleinformatiger sind, eher bei jüngeren Kita- und Krippenkindern zum Einsatz kommen und jeweils für einen bestimmten Vers / eine Mini-Geschichte stehen, sind die “fairen Geschichtenbüdel” großformatiger (etwas in der Größe eines Kinder-Turnbeutels) und enthalten Materialien, die nach bestimmten Kriterien ausgewählt bzw. selbst hergestellt werden. Sie lassen es oft zu, mit einem Inhalt gleich mehrere Geschichten zu erzählen bzw. zu vermitteln und sprechen damit oft auch noch Vorschul- und Grundschulkinder an.

  • Besonderheiten beim “Fairen Geschichtenbüdel”

Das Besondere ist, dass hier neben inhaltlichen und methodischen Aspekten einer Bildung für nachhaltige Entwicklung wie Mitgestaltungsmöglichkeiten, Sprachförderung und Wertevermittlung auch Kriterien für faire Produkte bei der Auswahl der Spielmaterialien wie der Beutel selbst eine wichtige Rolle spielen, also jeweils auf die Herkunft der Produkte, auf die Arbeitsbedingungen bei der Herstellung und auf Materialeigenschaften geachtet wird. Mit älteren Kindern lässt sich das anhand des Materials auch thematisieren.

Und nicht zu vergessen: Wünschenswert ist bei allem eine unkomplizierte Einsetzbarkeit der Materialien drinnen wie draußen sowie eine “Reisetauglichkeit”, so dass das Material auch ohne Auto per Fahrrad, Bahn oder zu Fuß überall mit hingenommen werden kann.

Zum Weiterlesen: https://kita-global.de/blog/der-faire-geschichtenbuedel/

 

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